Projekte - Kinderhilfe Manila Situation Manila
Die Unterschiede könnten grösser kaum sein: Wolkenkratzer modernster Geschäftszentren zeigen die handelsstrategische Bedeutung der 12 Millionenstadt. Aber vier Millionen Einwohner Manilas leben in den Elendsvierteln. Bauern, Fischer, Saisonarbeiter und ihre Familien, die auf dem Lande ihre Lebensgrundlage verloren haben, leben in den Grossstädten unter katastrophaler Bedingungen: entlang der Landstrassen, an den Uferböschungen, unter Brücken, auf Müllbergen und Friedhöfen. 
Nur jeder dritte Slum ist an die kommunale Müllabfuhr angeschlossen. Und nur gerade jede fünfte Behausung hat eine Trinkwasserleitung. Die hygienischen Verhältnisse sind miserabel. Die Kindersterblichkeit ist in den Elendsvierteln dreimal höher, Durchfall doppelt so häufig und Tuberkulose-Fälle treten neunmal häufiger auf, als im übrigen Manila. Selbst wenn die Menschen vom Staat hierher umgesiedelt wurden, weil ihre frühere Behausung beispielsweise einer Strassenerweiterung Platz machen musste, können sie nie sicher sein, dass sie nicht eines Tages wieder "geräumt" werden. Und dann wird ihnen oft ein Platz weit ausserhalb der Stadt zugewiesen. Kontakt - Konto für Hilfsaktionen
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