1988 | Beitritt in den Stiftungsrat der „Kinderhilfe des Swissair-Personals“. |
1989 | Erster Besuch im Januar zur Einweihung des SOS-Kinderdorfes in Manila - seither Besuche 2 x jährlich (April + November) |
1990 | Am 17.7.90 Eröffnung des Kontos „Kinderhilfe Manila“ bei der Raiffeisenbank Wängi und Beginn der privaten Initiativen. Erhalt einer kompletten Zahnarztausrüstung mit Zubehör von der Fa. Medidenta, für das SOS Kinderdorf in Manila, durch Herrn Roman Schmid. |
1991 | Im Februar Erhalt eines neuen Kompressors für die Zahnarztpraxis im Werte von Fr. 6'000.- von der Fa. Dürr Dental & Co. aus Deutschland. SOS Manila: Übergabe von 4 revidierten alten Bernina-Nähmaschinen. November: erster Kontakt mit Vater César und seinen 5 Kindern |
1992 | Installation (auf eigene Kosten) und Inbetriebnahme der Zahnarzteinrichtung im SOS Kinderdorf. Silang: Saint Anthony’s boys Village: Übergabe von 2 Checks im Betrag von $ 7000.- und $ 3000.- total Fr. 15'000.- zum Bau eines Wohnheims für interne Knaben. Beginn der privaten Unterstützung von Familien und einzelnen Kindern. Regelmässige Unterstützung der Familie César . 20. November -mein 50. Geburtstag – statt Geschenke Fr. 4500.- erhalten für Manila. |
1993 | Finanzielle Unterstützung von 3 Familien. Im Juni: erster Besuch im Heim von Sister Alessandrina Casas in Manila. Im November Gründung meiner Stiftung „Alban Memorial Foundation“ Inc. Auf Weihnachten Kauf des Hauses in Angeles City für ca. Fr. 45'000.- Erster Sponsor für die zwei Knaben Jericho und Antonio. Aufnahme der 4 Kinder von Vater César in die Swissair-Familie im SOS Kinderdorf Manila. |
1994 | 1.Juli - 50. Geburtstag von meinem Mann John. Statt Geschenke mehr als Fr. 3000.- für mein Hilfswerk. November: Besuch in Manila mit John und meinem Patenkind Karin, welche im Kinderheim ein Praktikum absolviert. Renovationen und Beginn eines kl. Neubaus im Heim in Angeles City. |
1995 | Beginn der Hilfe zur Selbsthilfe: Aufbau einer Hühnerzucht und eines Workshops für Frauen (Nähkurs auf alten Maschinen aus der Schweiz). Silang: SABV – nochmals Fr. 2000.- für ein zweites Wohnheim für Waisenknaben. Im April: 50. Geburtstag von Erika Schoberth – Fr. 3320.- für mein Hilfswerk. Fertigstellung des Häuschens in Angeles für zusätzliche Kinder und eine Familie mit 4 Kindern. Kosten total ca. Fr. 8000.- Einzug der 6-köpfigen Familie. Die Eltern helfen im Heim mit. Instandstellung der Wasserpumpe und der verstopften Kanalisation ca. Fr. 1000.- Immer wieder einmalige Hilfen zur Selbsthilfe für Fr. 400.- bis Fr. 600.- Im Juni – 50. Geburtstag von Jacqueline Lüthy – Fr. 1450.- fürs Hilfswerk. November: Übernahme von 10 Studenten zur Ausbildung aus dem Pinatubo- Katastrophengebiet, pro Mädchen und Jahr Fr. 900.- Im November: neues Projekt auf der Insel Marinduque. Besichtigung des Landes und Zusage für den Bau eines "Community-Centers" |
1996 | Im Mai: Marinduque: Besichtigung und Segnung des Zentrums im Rohbau. Kosten des Hauses inkl. Wassertank und Einrichtung ca. Fr. 60'000.- Im Sommer: Beginn des Programms: Ausbildung für Jugendliche mit 5 Burschen und 1 Mädchen, und des Programms: Nähen für Mädchen, mit 6 Mädchen. Culion: (ehemalige Leprastation) Bau eines Hauses für spätere soziale Zwecke. Fr. 19'000.- innerhalb meiner Familie gesammelt. Don Bosco Schule: Aufnahme von zwei weiteren 8jährigen Mädchen. Schule in Silang: Patenschaften für zwei 14jährige Knaben, pro Jahr Fr. 1200.- Besuch bei den Aitas (Urbevölkerung): Projekt in Abklärung. Aufnahme von 3 weiteren Kindern aus einzelnen Familien. Total 9 Patenschaften. Im Sommer: Das Community Center in Marinduque ist fertig gestellt. Die Stiftung „Alban Memorial Foundation“ Inc. ist registriert, der Vorstand wurde neu gewählt und die erste rechtsgültige Sitzung abgehalten. |
1997 | Private Patenschaften inzwischen 10 Kinder für ca. Fr. 7500.- pro Jahr. Community Center in Marinduque, bereits 17 Jugendliche zur Ausbildung für total Fr. 11'050.- im Jahr. Ein Nähprogramm mit 4 Frauen und je ein Ernährungs-programm für 15 Kleinkinder und 15 alte, mittellose Menschen. Aufwand für alle Programme total ca. Fr. 20'000.-. Abgabe von gratis Medikamenten der Medi-Swiss durch einen einheimischen Arzt Kinderheim in Angeles City: Taufe von 2 Kleinkindern. Ich werde Patin von „Tonette“, welche später unser grosses Sorgenkind wird (Nierenkrankeit!). Die Familie Alba hat das Heim verlassen. Schuhherstellung eingestellt, da Qualität ungenügend. 6 Jugendliche Mädchen helfen im Heim mit und es wird ihnen dafür die Ausbildung bezahlt. Totalaufwand im Kinderheim ca. Fr. 20'000.- im Jahr für 25 Kinder und 6 Erwachsene. Don Bosco-Schule: Unterstützung von 13 Mädchen für Fr. 12'000.- im Jahr. Schule in Silang: nur noch ein Knabe für Fr. 1000.- im Jahr. Der zweite wird in einer anderen Schule unterstützt. Ein neues Projekt entsteht auf der Insel Mindoro. Startkapital Fr. 5000.- |
1998 | Im Mai: Aus der Gruppe „Private Patenschaften hat das erste Mädchen eine 4jährige Computerausbildung erfolgreich abgeschlossen. In Marinduque ist die Zahl der Studenten in diesem Jahr auf 29 angestiegen Für das Projekt in Mindoro habe ich weitere Fr. 8000.- zur Verfügung gestellt, für Bearbeitung des Landes und den Baubeginn eines kl. Zentrums. |
1999 | Im Februar: Im Kinderheim in Angeles City hat sich in der Zwischenzeit wieder vieles geändert. Es sind im Moment 31 Kinder und 10 Erwachsene im Heim, davon 4 grosse Burschen und 4 ledige Mütter mit ihren Babys. Im Juni soll der Kindergartenbetrieb beginnen. Projekt Mindoro: Ich ging zur Einweihung und Segnung des kl. Zentrums nach Mindoro. Zur Fertigstellung und Inbetriebnahme wurden nochmals Fr. 11'000.- aufgewendet. Marinduque: Für’s neue Schuljahr haben wir bereits 35 Studenten ausgewählt. Dank zwei grossen Spenden kann ein zusätzliches Projekt zusammen mit der Stiftung „UnaTerra una Familia“ in Angriff genommen werden. In einer der ärmsten Gegenden von Luzon soll ein „Spital für die Armen“, genannt „Santa Teresa“ entstehen. Ich konnte im Mai als Startkapital Fr. 100'000.-zur Verfügung stellen. Das Projekt Culion geht weiter. Das Haus wurde offiziell Schwester Alexis geschenkt, welche mit unserer Unterstützung das Haus fertig baut. Total Aufwand, privat finanziert Fr. 34'500.- Es soll eine gratis Pension für arme Mädchen von entlegenen Inseln werden, damit sie in Culion in die Sekundarschule gehen können. Im November: das Spital ist im Bau und wir haben auch schon gut die Hälfte der Bausumme von Fr. 450'000,- gesammelt. Das Community Center in Marinduque entwickelt sich zu einem „Pilotprojekt“ und ist schon weit herum bekannt und beliebt. Ausbau der medizinischen Versorgung für alle Teilnehmer, mit Hilfe eines lokalen Arztes. |
2000 | Im Juni: Kinderheim in Angeles City – die Zahl der Kinder ist bereits auf 40 angestiegen. In Marinduque wurde ein Satelit-Zentrum eröffnet für das Mutter/Kind-Programm und das Ernährungsprogramm für alte Menschen. Es sind 15 Mütter mit ihren Kleinkindern und 60 alte Menschen darin eingeschlossen. Alle erhalten auch medizinische Unterstützung. Das Nähprogramm läuft inzwischen sehr erfolgreich, aber nur weil wir viele Sachen in Bazaren in der Schweiz verkaufen. |
2001 | Im Februar: Das Milleniumprojekt, ein „Spital für die Armen“ konnte schon realisiert werden. Ich war zur Einweihung am 10. Februar mit dabei. An den Totalbetrag von Fr. 450'000.- konnte ich Fr. 167'000.- beisteuern. Alles separat gesammelt! Im Kinderheim steigt die Zahl der Kinder stetig. Es sind bereits über 50 Kinder. Zum Glück sind einige jeweils nur temporär im Heim. In Marinduque sind im Ernährungsprogramm bereits 110 Menschen eingeschlossen. Die Zahl der Studenten wollen wir im Moment bei 40 belassen und nur die Abgänger ersetzen. In der Gruppe „Private Patenschaften“ haben wir 11 Jugendliche. Das Projekt in Mindoro wurde vorläufig suspendiert. *Ich habe ausgerechnet, dass bereits über 300 Personen von unserer Hilfe profitieren und wir jährlich über Fr. 100'000.- dafür aufbringen müssen. *** Juli 2001 Kauf einer Liegenschaft in Fairview, Quezon City mit 1500 qmDie Liegenschaft wird renoviert. Ein Hausteil wird als Sitz der Stiftung genutzt und ein Hausteil als Kinderheim für mind. 40 Kinder umgebaut. Im Oktober: Marinduque. Seit wir medizinische Hilfe anbieten ist die Zahl der Alten Menschen auf 170 Personen angestiegen. Sie erhalten immer noch 2x wöchentlich eine Mahlzeit und Vitamintabletten. Alle unsere Mitarbeiter stammen aus der direkten Nachbarschaft, sind sehr arm und können mit dem Verdienst ihren Lebensunterhalt aufbessern. |
2002 | Rückschau nach mehr als 10 jähriger Tätigkeit in den Philippinen. Der Gruppe private Patenschaften gehören immer 10-12 Schüler an. Auf Weihnachten 1993 konnte ich Schwester Alexis ein Haus in Angeles City kaufen. 1996 wurde mit 6 Einheimischen die Stiftung „Alban Memorial Found.“ Gegründet 1995 wurde die Arbeit in Marinduque aufgenommen. Das Community-Center wurde auf Ende 1996 fertig gestellt. In Marinduque sind inzwischen 180 „Elderlies“ im Programm, zudem 40 Studenten, 30 Mutter/Kind Paare und 4 Näherinnen. *** Vor 10 Jahren habe ich mit dem Kauf des Hauses in Angeles den Grundstein für mein Hilfswerk gelegt. Am 20. November 2002 konnte ich nun in 3 Projekten, nämlich Fairview, Duyan ni Maria und in Marinduque mit insgesamt über 400 Personen meinen 60. Geburtstag feiern. Selbstverständlich alles auf eigene Kosten! Beginn der Müllhaldenprojektes in Payatas. Wir unterstützen eine kleine Schule im Müllhaldengebiet. |
2003 | Die Liegenschaft in Angeles ist hoffnungslos überfüllt und es wird ein zweites Haus für 20-30 Kinder, Büro, Kindergarten und Werkstätten geplant. Das Programm Patenschaften in Schulen kann abgeschlossen werden. Die privaten Patenschaften gehen weiter. Jeweils zwischen 10-12 Kinder. Das Projekt in Mindoro wird der Sozialhelferin Jessica Maglunob zur selbständigen Führung übergeben. Wir haben hier keine finanzielle Verpflichtung mehr.In Marinduque sterben jedes Jahr mehrere alte Menschen und die Familien erhalten jeweils einen kleinen Beerdigungs-Beitrag. Payatas wird weiterhin unterstützt. Es kommt noch ein zweites Müllhalden-Aussiedlungsgebiet dazu, wo wir den Bau einer kleinen Schule finanzieren. In Fairview haben wir bereits 20 Kinder und vier Mütter. Einigen davon werden Spitalaufenthalte und Operationen finanziert. |
2004 | Im Mai: In Fairview wird der erste „Workshop“ mit 22 Jugendlichen aus unseren beiden Heimen abgehalten. Die Mütter werden in Kurse geschickt, wo sie eine Tätigkeit erlernen, damit sie wieder eigenständig werden können. Bei den Kindern gibt es regen Wechsel. Einige gehen und wieder neue kommen. Das Projekt Payatas wird von 2 jungen angehenden Lehrerinnen, Franziska und Andrea unterstützt. Sie organisieren dafür mit Schulkindern Sponsorenläufe. In der Gruppe private Patenschaften haben wir viele angehende Lehrer und Lehrerinnen, eine Zahnärztin und eine Ärztin in Ausbildung. Im Oktober: Für das Projekt „Mütter in Krisensituationen“ haben wir ein Häuschen für 6 Monate gemietet (Pag-Aasa) von wo aus die Mütter nun einer selbständigen Arbeit nachgehen. Nach dieser Zeit sollten sie mit den Kindern zusammen in ihrer Heimat wieder ein eigenständiges Leben führen. Die beiden kleinen Schulen in Payatas und Erap werden weiterhin unterstützt. ICFHI ist eine „non profit organisation“, eine Schule welche ausgebildeten und schon praktizierenden Ärzten eine Zusatzausbildung offeriert, damit sie im Gesundheitswesen die Armen unterstützen können. Wir haben uns verpflichtet diese Schule mit Fr. 12'500.- pro Jahr für 10 Studenten 5 Jahre lang zu unterstützen. Total 50 Studenten. Marinduque: Dank einer Sammelaktion in Klosters konnten wir in Marinduque das Ernährungsprogramm ausbauen, 3 Wasserpumpen installieren, mehrere Dächer reparieren und einige Toiletten bauen. St. Anthony’s boys village. Mit einer Spende von Fr. 10'000.- konnten wir in diesem Internat mit gegen 2000 Studenten, zwei alte Touristenbusse ermöglichen, welche nun in eigener Werkstatt mit den Studenten voll überholt und fahrtüchtig gemacht werden. |
2005 | Im Mai: Hauptsitz Fairview: Drei Mütter haben mit ihren Kindern das Heim verlassen. Eine Mutter ist an Krebs gestorben. Wir konnten den Vater ausfindig machen, welcher die drei Kinder übernommen hat. Payatas und Erap: Schon weit über 100 Kinder werden in diesen beiden Müllhalden-Gebieten unterstützt. Im Kinderheim in Angeles wurde ein 5-faches Fest begangen! 13 Konfirmanden, 4 Geburtstage, 6 Primarschulabschlüsse, 2 Taufen und ein Debut wurde mit ca. 70 Personen zusammen gefeiert. Wie bei jedem Besuch wurde auch wieder ein Badeausflug auf meine Kosten organisiert. Zunehmende Sorgen machen uns die steigenden Transportkosten, was die Ausbildung unserer Studenten wesentlich verteuert. Der Weg zur Schule kostet für einige schon das Mehrfache des Schulgeldes. Ansonsten läuft es in allen Projekten reibungslos. Im November: Die Projektleiterin in Fairview musste ausgewechselt werden. Sie war den zunehmenden Aufgaben nicht mehr gewachsen. Es wurde eine ganze Gruppe 5-7 jährige Kinder aufgenommen. Für die Bubenschar wurde ein Betreuer, Bro. Roger eingestellt. Zudem wurde für die Kleinen ein hauseigener Kindergarten eingerichtet und dafür eine junge, motivierte Lehrerin engagiert. Wir arbeiten intensiv an einem „Manual of operation“ um das Heim registrieren zu können. Private Patenschaften: Wir überlegen uns wie wir das Budget für die privaten Patenschaften etwas senken könnten. Es wird sehr schwierig sein den Eltern etwas zu übertragen. Im Kinderheim in Angeles feiert Schwester Alexis mit über 80 Personen ihren 75 Geburtstag. Wir schenken ihr zu diesem Anlass ein Trycicle, mit welchem die Kinder zur Schule gebracht und Einkäufe getätigt werden können.In Bulacan (auf dem Weg nach Angeles) konnten wir ein Stück Land erwerben, mit bereits vorhandenem Haus im Rohbau, Schweine- und Hühnerstall. Hier soll ein Selbsthilfeprojekt entstehen mit Gemüseanbau, Früchten, eigenem Schweinefleisch und Hühnern. |
2006 | Im Mai: Meine Vision: „Fairview als Sitz der Stiftung, Kinderheim, Ausbildungszentrum und Anlaufstelle für alle anderen Projekte“ hat sich bereits erfüllt! Es ist unglaublich was wir in dieser kurzen Zeit schon alles erreicht haben. Ein eigener Kindergarten wurde eingerichtet, und mehrere Seminare und Workshops abgehalten. Die älteren Kinder erhalten Nachhilfestunden und psychologische Betreuung. Viele Kinder und Erwachsene aus verschiedenen Projekten wurden für Spitalaufenthalte aufgenommen und in Fairview vor- und nachbetreut. Eine grosse Gruppe von Jugendlichen mit privaten Patenschaften wird von hier aus betreut. So ist Fairview Anlaufstelle für alle Projekte geworden. ICFHI: Die erste Gruppe von 10 Ärzten hat ihre Ausbildung abgeschlossen und mich mit Dankesplaquetten, Schreiben und Geschenken überrascht. In Bulacan wurde das Land gerodet und bereits ein 3-tägiger Camping für die Grösseren abgehalten. Auch die ersten Schweinchen haben sich im offenen Stall getummelt. Es wurde auch mit den ersten Anpflanzungen begonnen. Im Kinderheim in Angeles haben wir grosse Probleme. Es fehlt an einer professionellen Führung. Wir haben beschlossen den Bau eines zweiten Hauses zurückzustellen, bis die Probleme gelöst sind. Marinduque ist jeweils ein Ort der Erholung, da dank Henry alles reibungslos läuft. |
2007 | Das St. Anthony’s boys village beherbergt schon über 2000 Studenten und es wird immer noch dazugebaut. In Bulacan wurde bereits ein dreitägiges Camping abgehalten, was ein Riesenspass für die Kinder war. Im Kinderheim in Angeles war diesmal das „High light“ ein Nachtschwimmen. Im November: Mit 40 Kindern ist das Heim in Fairview nun voll besetzt. Es werden Familiengruppen mit je einer Betreuerperson gebildet. Die Kleinen werden im hauseigenen Kindergarten unterrichtet und die Grösseren in ALS (alternatives Lernsystem) auf die Schule vorbereitet. Auch 4 krebskranke Jugendliche wurden für diesen Unterricht aufgenommen. Ein spezielles Psychologen-Team betreut die schwer traumatisierten Kinder. Eine einfache Zahnarzteinrichtung wurde angeschafft, um die Kinder im Heim zahnärztlich zu behandeln. Müllhaldengebiete: In Erap unterstützen wir weiterhin das Schulgebäude und in Payatas finanzieren wir Löhne für Lehrerinnen und 4 jugendlichen Mädchen die restliche Ausbildung.Marinduque: Die Sozialarbeiterin aus Fairview hat mich auf diesem Besuch begleitet und wir haben beschlossen das „Mutter/Kind-Programm“ wurde in ein „Familienhilfe-Programm“ umgewandelt. Im Mai: Nach dem Unterricht in ALS können nun alle Kinder in öffentlichen Schulen eingeschult werden. Auch die Krebspatienten haben die Prüfungen geschafft. Dank Punktesystem haben die Kinder grosse Fortschritte gemacht. Zur Belohnung wurde auf all meinen Besuchen eine Gruppe Kinder mitgenommen. Bei den „Privaten Patenschaften“ hat sich die Zahl der unterstützen Jugendlichen auf 20 verdoppelt! Wegen stetig steigender Schul- und Transportkosten können immer mehr Jugendliche keine Ausbildung machen.Weihnachten 2007: Mein grosser Wunsch, einmal Weihnachten in den Philippinen zu feiern, ist in Erfüllung gegangen. In allen Projekten wurde gefeiert und ich konnte sehen wieviel Weihnachten diesen Menschen bedeutet. Für mich war es umso schwieriger, nebst der Freude in den Projekten, das grosse Elend ringsherum zu ertragen. |
2008
| Aus gesundheitlichen Gründen musste ich den Besuch im Frühjahr auslassen.Dafür haben mich im November 3 Personen begleitet. Ein junger Hobbyfotograf, eine langjährige Sponsorin und eine junge Frau welche ein Sozial-Praktikum in Fairview absolvierte. Für die Kinder war dies eine grosse Bereicherung und für die Besucher ein unvergessliches Erlebnis.Gemeinsam wurden alle Projekte besucht und es haben sich neue Patenschaften daraus ergeben. In Fairview haben die Kinder grosse Vortschritte gemacht. An jedem Tag tragen sie nun eine andere Farbe und die Kleider werden von allen selbst gewaschen. Silang: Father Capizzi hat schon mehr als 2300 Studenten, wovon wir zwei unterstützen. In Mawaque unterstützen wir neu ein Schulprogramm von Mila und Sul. Das „Highlight“ dieses Besuches war die von Jinkee organisierte „medical mission“ in Marinduque. Zu viert haben sie alle „Elderlies“ und noch einige Kinder untersucht. Hier konnte die Zahl der Studenten von 30 auf 40 erhöht werden. In Erap werden ca. 180 mit einem Essensbeitrag unterstützt. Im Aussiedlungsgebiet „Mawaque“ unterstützen wir neu ein Schulprogramm, indem wir die Löhne von 10 Teilzeitlehrerinnen übernehmen. Die Leiter „Mil und Sul“ betreuen auch einige Familien mit schwerstbehinderten Kindern, welche wir auch jeweils besuchen. |
| | Auch in diesem Jahr konnte ich die Philippinen erst im Oktober besuchen. Der Typhoon „Ondoy“ hat kurz vor meinem Besuch dreiviertel der Stadt Manila unter Wasser gesetzt. Glücklicherweise blieben all unsere Projekte vor grösseren Schäden verschont. MLGSFI: Diese Stiftung wird von uns auch regelmässig unterstützt. Wir bezahlen 5 Jugendlichen einen Teil ihrer Ausbildungskosten. Auf Marinduque haben wir einen Standort für ein zweites Satelliten-Zentrum für nochmals 50 „Elerlies“ gefunden. Das Nähprogramm wurde eingestellt, da die Waren keinen Absatz mehr finden. Dafür wird als “Hilfe zur Selbsthilfe“ eine Schweineaufzucht abgeklärt. In Fairview konnten mehrere Kinder in ihre Familien zurückgebracht werden und werden nun auf Distanz betreut. Zu einem späteren Zeitpunkt möchten wir neue Kinder aufnehmen. |
| | Mein Besuch im April wurde wegen des Vulkanausbruchs auf Island um 8 Tage verschoben. |